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Umwelt, Employer Branding und Recruiting

Umweltaspekte beim Recruiting-Prozess 
 
Umwelt und Nachhaltigkeit sind Themen, an denen niemand mehr vorbei kommt. Sowohl privat als auch beruflich spielen Umweltaspekte eine größere Rolle. Nicht nur für den Konsumenten ist es wichtig, dass Unternehmen nachhaltig agieren, sondern auch für potenzielle Arbeitnehmer spielt es eine große Rolle, ob ein Unternehmen nachhaltige Maßnahmen setzt. Nachhaltige Arbeitsweisen erregen das Interesse, da sich vor allem junge Jobanwärter mit modernen Abläufen besser identifizieren können. 
 
Optimierung des Bewerbungsprozesses  
Unzählige Male zum Kopierer laufen, schwere Aktenordner schleppen oder womöglich nach Informationen in schlecht organisierten Aktenverzeichnissen suchen. Das sind mittlerweile Kriterien, die für Arbeitssuchende gegen ein Unternehmen sprechen. Jobanwärter sind mit modernen Technologien weitaus besser vertraut, als mit klassischer Aktenablage. Sie wünschen sich am Arbeitsplatz zunehmend ein papierloses Büro, denn digitale Lösungen sind nicht nur nachhaltiger, sondern bieten die Möglichkeit effizienter zu arbeiten. Dies gilt bereits für den Prozess der Bewerbung. Die Zeiten, in denen Unterlagen in Papierform eingereicht werden, sind vorbei. E-Mail bei Bewerbungen ist Standard, viele Unternehmen betreiben sogar eigene Plattformen, auf die die Unterlagen hochgeladen werden können. 
 
Bereits während der Bewerbung müssen viele Interessenten für einen Job weite Strecken auf sich nehmen. Dies zieht sich später auch in das Berufsleben hinein. Nachhaltige Unternehmen, setzen in diesem Fall ebenfalls auf moderne Technologien und anstatt den Jobanwärtern weite Wege zuzumuten, wo am Ende vielleicht nicht einmal eine Jobzusage steht, werden Bewerbungsgespräche via Telefon oder Video-Calls durchgeführt. 
 
Optimierungen vor Ort 
Kommen Bewerben ins Büro bzw. werden in Besprechungsräumen empfangen gibt es nicht selten Potenzial zur Optimierung. Dabei können schon einfache Maßnahmen eine Verbesserung darstellen, wie die Einsparung von Energie mithilfe von Energiesparlampen. Anstatt Geräte im Stand-By-Modus laufen zu lassen, sollten sie ganz abgeschaltet werden. Die Optimierung bei Heizung und Lüftung sorgt nicht nur für ein angenehmes Klima, sondern schont die Umwelt. Zudem sorgt auch ein grünes Büro mit Pflanzen für ein besseres Arbeitsumfeld. 
 
Potenzial bei der Büroausstattung gibt es auch beim Mobiliar. Steht in der Küche bzw. im Pausenraum ein veralteter Kühlschrank, der unnötig Energie frisst, und kühlt womöglich noch schlecht oder laut ist? 
 
Kleinigkeiten sind ausschlaggebend 
Werden bei Jobmessen oder bei Bewerbungsgesprächen noch immer Getränke in PET-Flaschen, statt in Glas- oder Mehrwegflaschen angeboten? Sind die Snacks aufwendig in Kunststoff verpackt oder werden lose bereitgestellt? Sind Snack oder das Catering bei Events von lokalen Produzenten oder importiert? Diese Fragen sollten sich Unternehmen stellen, wenn sie Umweltaspekte in den Bewerbungsprozess mit einfließen lassen wollen. Vor allem bei größeren Events wie Jobmessen kann dies ein interessanter Gesprächseinstieg sein, um das Unternehmen als einen verantwortungsvollen Arbeitgeber zu präsentieren. 
 
Diese Linie sollte in allen Bereichen verfolgt werden, auch bei sogenannten Giveaways. Auf Billig-Produkte, die womöglich noch importiert sind und nicht lange halten, sollte verzichtet werden, das macht keinen guten Eindruck. Unternehmen, die auf nachhaltiges Employer Brandig setzen, sollten Giveaways mit Nachhaltigkeitsfaktor bevorzugen. Das können beispielsweise Taschen aus recycelten Materialen sein, wiederbefüllbare Kaffeebecher oder Schreibmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen. 
 
Schrittweise anfangen 
Umweltaspekte stellen Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Beim Recruiting-Prozess können bereits kleine Maßnahmen große Wirkung erzielen, wie die Umstellung auf nachhaltige Lebensmittel für Bewerber oder der Verzicht auf persönliche Bewerbungsgespräche.  

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Demnach kaufen Kunden eher das Produkt einer Marke bzw. nehmen die Dienstleistung in Anspruch, wenn ein Unternehmen als vorteilhaft wahrgenommen wird. Sämtliche Maßnahmen und Strategien des Employer Brandings werden langfristig und kontinuierlich umgesetzt. Zudem ist jederzeit zu beachten, dass die Darstellung nach außen mit der tatsächlichen Unternehmenskultur übereinstimmt.
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Es gibt zudem auch Employer Branding Maßnahmen, die nicht auf die Rekrutierung abzielen, sondern in Wechselwirkung mit den klassischen Marketingmaßnahmen, z.B. dem Produktmarketing stehen.
Demnach kaufen Kunden eher das Produkt einer Marke bzw. nehmen die Dienstleistung in Anspruch, wenn ein Unternehmen als vorteilhaft wahrgenommen wird. Sämtliche Maßnahmen und Strategien des Employer Brandings werden langfristig und kontinuierlich umgesetzt. Zudem ist jederzeit zu beachten, dass die Darstellung nach außen mit der tatsächlichen Unternehmenskultur übereinstimmt.
Digital Recruiting hingegen bewegt sich kurzfristig, abschlussorientiert und lokal. Hierbei setzt sich das Unternehmen das Ziel, aktuell offene Stellen mit qualifizierten Kandidaten zu besetzen. Digital Recruiting kann definiert werden als Nutzung von Technologie, um Effizienz, Effektivität und/oder Einfluss zu verbessern, Kosten zu reduzieren und/oder um Kapazitäten rund um den Rekrutierungsprozess freizusetzen
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