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Von Strategie bis Kontrolle – Employer Branding in drei Schritten

Viele kleine und mittlere Unternehmer haben heutzutage Schwierigkeiten Fachkräfte für ihre Firma zu finden (derzeitig sind ca. 92 % aller Unternehmen vom Fachkräftemangel betroffen), doch woran liegt das? Dies liegt zum einen an dem ständig wachsenden Fachkräftemangels, an der niedrigen Arbeitslosenquote, jedoch auch daran, dass der Kampf gegen die großen Konzerne mit viel Budgets immer schwieriger wird. Als kleines oder mittelständisches Unternehmen ist es also extrem wichtig, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und an dieser Stelle kommt das Employer Branding zu Hilfe. Nun folgt eine 3-Schritt-Strategie, welche dir genau dabei helfen wird. 
 
1. Markenbotschaft 
Als Erstes muss deine Firma als Arbeitgeber zu einer Marke mit einer unverwechselbaren Markenbotschaft werden. Doch wie schafft man das nun? Du musst herausfinden, was dein Unternehmen ausmacht und wodurch dein Unternehmen sich von anderen unterscheidet, und daraus kannst du deine einzigartige Markenbotschaften entwickeln. 
Und so geht’s Schritt 1: zuerst solltest du eine interne Unternehmensanalyse mit einer Mitarbeiterbefragung durchführen. Zum Beispiel: Wie ist das Betriebsklima? Was läuft gut und was läuft eher schlecht? Die Analyse können auch Informationen von Bewerbungsgesprächen, Personalberichte usw. beinhalten, warum sich beispielsweise Bewerber genau bei dir beworben haben. 
Als Nächstes solltest, du überlegen auf welcher Arbeitnehmer du zielen möchtest, wenn du zum Beispiel kein Problem damit hast deinen Arbeitnehmer viel Freiheiten zu gewähren, könntest du zum Beispiel Homeoffice und flexible Arbeitszeiten gewähren. Ebenfalls ist das Thema Fortbildungen nicht zu unterschätzen, da jeder Mitarbeiter eine echte Chance bekommen möchte, sich technisch und persönlich zu verbessern. Als Letztes solltest du nach deinen Konkurrenten gucken und versuchen eine bessere Markenbotschaft auszustrahlen und bessere Arbeitsverhältnisse anbieten zu können. 
 
2. Umsetzung 
Nach der Analyse muss nun die Praxis erfolgen, wichtig ist aber vor allem die Glaubwürdigkeit. Werte müssen wirklich gelebt werden, gerade von der Führungsebene. Doch wo können sie für neue Arbeitnehmer werben? 
1. Karriereseite: Eine der wichtigsten Möglichkeiten, die du als Arbeitgeber umsetzen solltest, sind die Karriereseiten. Hier lassen sich zahlreiche mögliche Kandidaten finden, egal wie dein potenzieller Kandidat von dir erfährt, er wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch deine Karriereseite über dich und deine Firma informieren. 
2. Stellenanzeigen: Stellenanzeigen werden durch Jobbörsen und auch deine Karriereseite von potenziellen Interessenten gesehen, welche entscheiden, ob sie sich möglicherweise für dich interessieren, sich deshalb weiter informieren und sich eventuell bei dir bewerben oder ob ihnen die Stellenanzeige nicht entspricht und somit desinteressiert sind, daher solltest du hier vieles beachten und auch ein wenig Mühe hereinstecken. 
3. Social Media: Heutzutage werden die sozialen Medien nicht mehr, lediglich für das Privatleben genutzt, sondern ebenfalls zur Arbeitergewinnung. Hier kommen für dich zahlreiche Websites infrage, die wohl geeignetsten sind wohl Instagram oder Facebook. 
4. Events: Eine weitere gute Möglichkeit sind Events, hier gibt es viele Varianten zur Umsetzung. Beispielsweise könntest du einen Tag der offenen Türen anbieten, oder auf Messen für dein Unternehmen werben. 
5. dein Produkt: Eins der wichtigsten Faktoren ist jedoch dein Produkt, je attraktiver es ist, desto attraktiver wirst du auch als Arbeitgeber wahrgenommen. 
 
3. Verbesserung 
Um jedoch langzeitig mehr Erfolg mit deinen Maßnahmen erzielen zu können, solltest du sie stets kontrollieren und wenn die Möglichkeit besteht auch verbessern. Finde heraus, welchen Maßnahmen am besten funktionieren und baue diese aus. 
 
Nun bist du an der Reihe, dies umzusetzen! 

 

Du hast noch Fragen?

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Was ist Employer Branding?

Wer eine interessante Geschäftsidee hat und sich mit einem Unternehmen selbstständig gemacht hat, muss zunächst wahrgenommen und gefunden werden, damit sich der Erfolg einstellt.

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Von Strategie bis Kontrolle – Employer Branding in drei Schritten

Viele kleine und mittlere Unternehmer haben heutzutage Schwierigkeiten Fachkräfte für ihre Firma zu finden (derzeitig sind ca. 92 % aller Unternehmen vom Fachkräftemangel betroffen), doch woran liegt das? Dies liegt zum einen an dem ständig wachsenden Fachkräftemangels, an der niedrigen Arbeitslosenquote, jedoch auch daran, dass der Kampf gegen die großen Konzerne mit viel Budgets immer schwieriger wird.Es gibt zudem auch Employer Branding Maßnahmen, die nicht auf die Rekrutierung abzielen, sondern in Wechselwirkung mit den klassischen Marketingmaßnahmen, z.B. dem Produktmarketing stehen.
Demnach kaufen Kunden eher das Produkt einer Marke bzw. nehmen die Dienstleistung in Anspruch, wenn ein Unternehmen als vorteilhaft wahrgenommen wird. Sämtliche Maßnahmen und Strategien des Employer Brandings werden langfristig und kontinuierlich umgesetzt. Zudem ist jederzeit zu beachten, dass die Darstellung nach außen mit der tatsächlichen Unternehmenskultur übereinstimmt.
Digital Recruiting hingegen bewegt sich kurzfristig, abschlussorientiert und lokal. Hierbei setzt sich das Unternehmen das Ziel, aktuell offene Stellen mit qualifizierten Kandidaten zu besetzen. Digital Recruiting kann definiert werden als Nutzung von Technologie, um Effizienz, Effektivität und/oder Einfluss zu verbessern, Kosten zu reduzieren und/oder um Kapazitäten rund um den Rekrutierungsprozess freizusetzen
Die Arbeitgebermarke ist in diesem Fall optimalerweise bereits etabliert und gefestigt, im Fokus stehen die zu generierenden Bewerbungen. Um die gewünschten Ziele zu erreichen, sollten Recruiting-Maßnahmen erarbeitet werden, die Hand in Hand mit der Social Media und Employer-Branding-Strategie des Unternehmens gehen. Für die Praxis bedeutet das: Ein Social Media Kanal, der im Rahmen der Social Media Strategie nicht bespielt wird, sollte nun nicht zum Recruiting benutzt werden. Ebenso sollten sich Stellenanzeigen und Karrierewebsites inhaltlich und äußerlich in das Erscheinungsbild des Unternehmens einfügen.

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Der Unterschied zwischen Digital Recruiting und Employer Branding

Auf den ersten Blick scheinen sich Digital Recruiting und Employer Branding nicht zu unterscheiden. Dieser Eindruck täuscht allerdings. Employer Branding ist langfristig, strategisch und global ausgerichtet. Ziel ist es, das Unternehmen als eine interessante, einzigartige und positive Arbeitgebermarke zu präsentieren, also den USP, das Alleinstellungsmerkmal herauszustellen. Damit wird das Unternehmen nicht nur für potenzielle Bewerber attraktiv, sondern bleibt es (langfristig) für die bereits eingestellten Mitarbeiter und erhöht damit ihre Zufriedenheit und Motivation.
Es gibt zudem auch Employer Branding Maßnahmen, die nicht auf die Rekrutierung abzielen, sondern in Wechselwirkung mit den klassischen Marketingmaßnahmen, z.B. dem Produktmarketing stehen.
Demnach kaufen Kunden eher das Produkt einer Marke bzw. nehmen die Dienstleistung in Anspruch, wenn ein Unternehmen als vorteilhaft wahrgenommen wird. Sämtliche Maßnahmen und Strategien des Employer Brandings werden langfristig und kontinuierlich umgesetzt. Zudem ist jederzeit zu beachten, dass die Darstellung nach außen mit der tatsächlichen Unternehmenskultur übereinstimmt.
Digital Recruiting hingegen bewegt sich kurzfristig, abschlussorientiert und lokal. Hierbei setzt sich das Unternehmen das Ziel, aktuell offene Stellen mit qualifizierten Kandidaten zu besetzen. Digital Recruiting kann definiert werden als Nutzung von Technologie, um Effizienz, Effektivität und/oder Einfluss zu verbessern, Kosten zu reduzieren und/oder um Kapazitäten rund um den Rekrutierungsprozess freizusetzen
Die Arbeitgebermarke ist in diesem Fall optimalerweise bereits etabliert und gefestigt, im Fokus stehen die zu generierenden Bewerbungen. Um die gewünschten Ziele zu erreichen, sollten Recruiting-Maßnahmen erarbeitet werden, die Hand in Hand mit der Social Media und Employer-Branding-Strategie des Unternehmens gehen. Für die Praxis bedeutet das: Ein Social Media Kanal, der im Rahmen der Social Media Strategie nicht bespielt wird, sollte nun nicht zum Recruiting benutzt werden. Ebenso sollten sich Stellenanzeigen und Karrierewebsites inhaltlich und äußerlich in das Erscheinungsbild des Unternehmens einfügen.

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Umwelt, Employer Branding und Recruiting

Umwelt und Nachhaltigkeit sind Themen, an denen niemand mehr vorbei kommt. Sowohl privat als auch beruflich spielen Umweltaspekte eine größere Rolle. Nicht nur für den Konsumenten ist es wichtig, dass Unternehmen nachhaltig agieren, sondern auch für potenzielle Arbeitnehmer spielt es eine große Rolle, ob ein Unternehmen nachhaltige Maßnahmen setzt. Nachhaltige Arbeitsweisen erregen das Interesse, da sich vor allem junge Jobanwärter mit modernen Abläufen besser identifizieren können.

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